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Handy unter 200 Euro im Vergleich

Moderne Handys und Smartphones kosten oft mehrere hundert Euro und wer sich für ein iPhone interessiert, kann mittlerweile sogar mehr als 1000 Euro ausgeben. Allerdings muss es gar nicht so ein teures Gerät sein, denn bei fast allen Anbietern findet man auch Modelle, die weniger als 200 Euro kosten und dabei solide Technik und alle wichtigen Funktionen bieten.

Smartphones unter 200 Euro haben sich dabei in den letzten Jahren auch deutlich weiter entwickelt und so findet man viele Qualitätsmerkmale aus der Oberklasse mittlerweile auch bei diesem Modellen. Beispielsweise gibt es inzwischen fast alle Geräte auch in dieser Preisklasse mit einem wertigen und stabilen Metallbody – Kunststoff ist eher die Ausnahmen.

Wer nach einem passenden Handy unter 200 Euro sucht, findet hier die aktuellen Modellen in der technischen Übersicht sowie im Preisvergleich. Viel Spaß bei Stöbern!

 


Für wen lohnen sich Smartphones für weniger als 200 Euro?

Im Preisbereich von um die 200 Euro bekommt man mittlerweile Modelle, die einige (aber nicht alle) Features der Oberklasse vereinen. Dazu findet man hier oft das Design, das man bei den Topmodellen auf dem letzten Jahr gesehen hat. Beispielsweise bringt Samsung bei den A-Modellen (Samsung Galaxy A3, A5 und A7) jeweils das Design der Topmodelle auf dem Vorjahr im Frühjahr des nächsten Jahres für 200 bis 300 Euro auf den Markt. Bei anderen Anbietern ist das nicht ganz so eindeutig, aber auch hier bekommen die Modelle im niedrigen Preisbereich oft etwas später einzelne Funktionen aus der Oberklasse.

So gibt es beispielsweise Modelle, die mit einer guten Kamera kommen oder einen sehr leistungsstarken Akku haben. Allerdings gibt es in der Regel immer nur ein Top-Feature in diesem Bereich, während die Spitzenmodelle alle Funktionen mit an Bord haben. Bei Handys unter 200 Euro muss man sich als entscheiden, was einem wichtig ist und dann auch auf andere Funktionen unter Umständen verzichten. Wer also auf eine gute Kamera wert legt (die es in diesem Preisbereich auch schon gibt), muss dafür auf den gute Akku streichen und umgekehrt. Teilweise (und das ist ein eher kritischer Punkt) muss man auch Abstriche beim Betriebssystem machen. So liefern einige Anbieter die günstigeren Modelle mit älteren Versionen aus und sind auch beim Update nicht so schnell, wie sich das die Kunden wünschen würden. Das kann ein Problem sein, denn Updates des Betriebssystems sind auch für Sicherheit der Modelle wichtig. Es gibt aber durchaus Anbieter (wie Nokia oder Motorola/Lenovo), die auf ein reines Android setzen und damit auch schnelle Updates anbieten – und oft auch bei den günstigsten Modellen die jeweils neuste Version.

 

 

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Sind gebrauchte Handys eine Alternative?

In diesem Preisbereich greifen viele Kunden neben neuen Geräten für unter 100 Euro auch gerne auf gebrauchte Geräte zurück, die man bei Ebay oder verschiedenen Kleinanzeigen-Portalen teilweise bereits für 100 Euro oder weniger bekommt. Oft gibt es dann die Topmodelle aus den vergangen Jahren zu einem sehr günstigen Einstiegspreis.

Das kann (abhängig vom Preis) durchaus eine Variante sein, man sollte allerdings zwei wichtige Punkte im Hinterkopf behalten:

  • bei gebrauchten Handys aus privaten Käufen gibt es keine Gewährleistung und keine Garantie. Eventuelle Schäden nach dem Kauf muss man also selbst tragen.
  • Ältere Geräte sind oft mit alten Software-Versionen ausgestattet für die es keine Updates mehr gibt. Man muss daher unter Umständen mit bereits bekannte Sicherheitslücken leben und hat keine Möglichkeit, diese zu beheben.

Es gibt also durchaus auch eine Punkte, die gegen gebrauchte Geräte sprechen. Ob ein Angebot gut oder schlecht ist, hängt aber immer vom Gerät selbst und dem Preis ab, eine pauschale Empfehlung lässt sich da nur sehr schwer geben.

Video: Gebrauchte Handys ja oder nein?

Tatsächlich hat man mit gebrauchten Geräten häufig ein Problem: es gibt keine Software-Updates mehr. Die Hersteller versorgen die Geräte zwei Jahre lang mit dem neusten Betriebssystem, danach ist oft Schluss. Wer ein älteres Gerät nutzt, setzt damit auch auf alte Software und hat unter Umständen Sicherheitsprobleme, vor allem, wenn man die Smartphones für sensible Anwendung wie Online-Banking nutzt.


Günstige Handys bei Apple – gibt es Modelle für unter 200 Euro?

Die iPhone von Apple sind mit die teuersten Modelle auf dem Markt und mit dem iPhsone X hat das Unternehmen die Marke von 1000 Euro nach oben locker durchbrochen. Dazu fährt das Unternehmen eine strikte Premium-Strategie – billige Modelle gibt es leider nicht, das günstigste iPhone ist das iPhone SE mit 4 Zoll Display, aber auch dafür zahlt man nach wie vor neu um die 400 Euro. Es sieht auch nicht so aus, als würde sich diese Politik in Zukunft ändern, denn beim neusten iPhone haben die Macher auch wieder den Ansprich bekräftig, die besten Geräte auf dem Markt anbieten zu wollen.

„iPhone X ist die Zukunft des Smartphones. Es ist vollgepackt mit unglaublichen neuen Technologien, darunter dem innovativen TrueDepth Kamerasystem, dem wunderschönen Super Retina Display und dem superschnellen A11 Bionic Chip mit neuraler Architektur“, sagt Philip Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing von Apple. iPhone X ermöglicht packende neue Nutzererfahrungen – vom Entsperren des iPhone mit Face ID über das Spielen beeindruckender AR-Spiele bis hin zum Teilen von Animoji in Nachrichten – es ist der Beginn der nächsten zehn Jahre iPhone.

Diese Unternehmenstrategie macht sich auch beim Wertverlust bemerkbar. Die iPhone sind erstaunlich stabil bei den Preise. Apple selbst senkt die Kaufpreise kaum und auch bei älteren Modellen bekommt man nur wenige Prozente Abschlag. Selbst Geräte von vor zwei oder drei Jahren werden noch mit mehreren 100 Euro taxiert. Daher ist es derzeit kaum möglich, ein iPhone für weniger als 200 Euro zu bekommen – als Neugerät ohnehin nicht und selbst gebrauchte Geräte sind meistens noch deutlich höher im Preis. Als Alternative gäbe es beschädigte oder extrem alte Geräte – zu beiden Varianten kann man aber nicht guten Gewissen raten.

 


Handys für unter 200 Euro mit Vertrag

 

Handys für weniger als 200 Euro liegen in einem Preisbereich, den viele Mobilfunk-Anbieter durchaus über einen Tarif refinanzieren können. Daher gibt es solche Modelle sehr häufig direkt zum Tarife mit dazu – meist für ein Euro Kaufpreis und (je nach Anbieter und Tarif) auch ohne Erhöhung der monatlichen Kosten. Auf diese Weise kann man ein handy direkt zum Vertrag mit dazu bekommen, ohne das man viel dazu zahlen muss.

Allerdings sollte man auch an dieser Stelle gut nachrechnen, denn häufig sind bei diesen Bundles die Handys direkt bei der monatlichen Grundgebühr mit eingepreist. Man zahlt dann also einfach monaltich etwas mehr als bei günstigen anderen Anbietern. Daher lohnt sich auch bei Handys unter 200 Euro samt Vertrag ein Preisvergleich, denn oft findet man Alternativen, bei denen es billiger ist, wenn man den Tarif oder die Allnetflatrate und das Smartphone getrennt kauft.

Der Vorteil, wenn man das Handy ohne Vertrag kauft: die Tarife haben dann oft eine deutlich geringere Laufzeit. Statt 24 Monaten beträgt die Mindestvertragslaufzeit dann oft nur noch 1 Monat. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass er deutlich flexibler wechseln kann und nicht über lange Zeit an einen Vertrag gebunden ist. Sollte es also auf dem Markt billigere Tarife geben und man damit sparen können, ist bei Angeboten mit kurzer Laufzeit ein Wechsel möglich – bei Tarifen mit langer Vertragsbindung dagegen nicht.

Muss LTE bei Handys und Smartphones mit an Bord sein

LTE ist die aktuell schnellste Ausbaustufe der deutschen Mobilfunk-Netze im Bereich der mobilen Datenübertragung und erlaubt es, deutlich schneller mobil im Internet zu surfen, als das noch bei UMTS oder HSDPA möglich war. Allerdings müssen nicht nur die Handytarife LTE unterstützen, sondern auch das Handys selbst muss LTE-fähig sein, um die hohen Geschwindigkeiten nutzen zu können. Man zahlt also nicht nur beim Tarif etwas mehr für schnelles LTE, sondern braucht auch die passende Hardware. Viele Nutzer fragen sich daher, ob sich das wiklich lohnt.

Mittlerweile ist das LTE Netz in Deutschland so gut und so schnell ausgebaut, das LTE tatsächlich eine sehr sinnvolle Erweiterung für die Handyverträge und Tarife ist. Daher muss man schon sagen, das LTE die zukunftsfähigere Technologie ist und das mobile Internet mit LTE angenehmer zu nutzen ist als ohne. Dazu haben die 3G Datenverbindungen bereits eine Art Verfallsdatum. Die Telekom behält sich ab 2021 das Recht vor, diese Technik abzuschalten – dann könnte man ohne LTE nur noch die extrem langsamen 2G Verbindungen nutzen.

Wer also nur telefoniert oder SMS schreibt, wird aktuell und wohl auch zukünftig auch ohne LTE auskommen. Wer dagegen auch mobil surfen will, sollte beim nächsten Handy und Smartphone auf LTE achten – diese Technik gibt es durchaus auch bereits bei Geräten für weniger als 200 Euro.

Prepaid Handys

Prepaid Handys sind in den letzten Jahren etwas aus dem Fokus geraten und man findet nur noch wenige Anbieter, die wirkliche Prepaid Bundles (mit Handy und passender Simkarte) anbieten. Der Grund dafür ist einfach: die Prepaid Discounter sind auf sim-only Tarife spezialisiert, und für Subventionen von Geräten ist da nicht genug Gewinnspanne übrig.

Ohne subventioniert Geräte kann man sich die Prepaidhandys aber auch normal bei einem freien Händler holen – es gibt dann also keine Vorteil.

Dazu wurden Prepaid Handys sehr häufig mit einer elektronischen Sperre (dem sogenannten Simlock) verkauft. Das ist auch kaum noch zeitgemäß und viele Nutzer lehnen solche Geräte ab. Si bevorzugen flexible Simkarte und Geräte, mit denen man wechseln kann, wenn es günstigere Angebote auf dem Markt gibt.

Daher gibt es derzeit meistens nur noch bei den Netzbetreibern entsprechende Pakete aus Prepaid Handy und Prepaid Karte – ein wirklicher Verlust ist das aber nicht.